Tackle Crosscut

Name: Tackle Crosscut

Spitznamen: Tack, T.C., Klugscheißer

Alter: 22

Größe: 182 cm

Gewicht: 80 kg

Besondere Merkmale:
Blind auf dem linken Auge – trägt hierfür einen kaum sichtbaren, bionischen Ersatz, außerordentlich hoher IQ von über 182, leicht neurotisch, Pessimist, Einzelgänger, Hacker, begabt und tätig in Wissenschaft und Technik, sehr rechthaberisch, etwas anti-sozial, manchmal leicht humorlos

Aussehen:
Tackle ist ein großer, weißgefiederter Erpel mit kühlen, eisblauen Augen und schwarzen Haaren. Diese trägt er sehr kurz und lässt sie spitz nach oben stehen. Er ist seit seinem neunzehnten Lebensjahr durch eine Kampfwunde auf dem linken Auge blind. Hierfür trägt er einen bionischen Ersatz, der nur im Dunklen etwas auffällt, da er hier leicht bläulich leuchtet.
Tackle wirkt fast immer sehr kühl und distanziert. Manche behaupten, man würde es ihm auf den ersten Blick ansehen, dass er seltsam und etwas fremdartig ist. Er hat einen definierten, leicht muskulösen Körperbau und neigt zu einer ungesunden, etwas schlaksigen Körperhaltung. Im Alltag hat er oft einen müden, aber stets nachdenklichen Gesichtsausdruck und meidet gerne Augenkontakt.
Tackle kleidet sich gerne sehr leger. Markant ist oft ein weißer Kapuzenpullover, über den er ein Jackett trägt. Zu geschäftlichen Anlässen schlüpft er des Öfteren in einen schwarzen Anzug. Generell sieht man Tackle auch fast nie ohne technische Gimmicks das Haus verlassen. Er trägt fast immer einen Mini-Laptop, ein Smartphone oder sonstigen Schnickschnack mit sich herum und fühlt sich ohne diese Dinge fast etwas verloren.

Waffen / Kampf:
Tackles Kampfstil verhält sich in erster Regel passiv und ist mehr auf Abwehr als auf Angriff ausgelegt. Seine größte Waffe ist und bleibt sein Verstand, doch mit diesem gewinnt man keine handfesten Kämpfe. Tackle beherrscht daher einige japanische Kampfstile, konzentriert sich hierbei aber hauptsächlich auf den Schwertkampf mit katana-ähnlichen Schwertern. Oft trägt er sogar zwei bei sich. Die Klingen lassen sich bei Bedarf manuell durch eine Laser- oder Plasmaummantelung optimieren. Schusswaffen lehnt er, sofern er die Wahl hat, eher ab.
Zu seinen erlernten Katana-Kampfkünsten gehört Iaidō, bei der das Schwert so gezogen wird, dass es noch während des Ziehens als Waffe eingesetzt werden kann, und Kenjutsu, eine traditionelle sowie alte Schwertkunst. Sein Schwerpunkt der Schwertbeherrschung liegt auf Schnelligkeit und Präzision, nicht auf Kraft und Ausdauer. In der Regel entscheidet er seine Kämpfe immer mit dem ersten Schnitt.
Seine waffenlosen Kampftechniken sind Aikido und Jui-Jitsu. Aikido ist eine betont defensive Kampfkunst, die durch Abwehr- und Sicherungstechniken, bei jener die Kraft des Gegners intelligent genutzt wird, besticht. Die Jui-Jitsu Kampftechnik praktiziert Tackle, um bei Verlust seiner Katanas waffenlos weiterkämpfen zu können. Der Gegner wird hierbei blitzschnell und effizient durch Schlag-, Tritt-, Stoß-, Wurf- und Würgetechniken unschädlich gemacht. Auch hier zielt alles auf nur eine Körperbewegung ab, die die Kraft des Angreifers gegen ihn selbst wendet. Zusammenfassend bevorzugt er einen schnellen, lautlosen und defensiven Kampfstil.

Charakter:
Tackle ist extrem intelligent und widmet sich seinen Interessen, die überwiegend in Technik und Wissenschaft im Allgemeinen liegen, mit starker Hingabe und in absolut sturer Attitüde. Nach außen gibt er sich, besonders in Gefahrensituationen, äußerst stoisch und rationalistisch. Doch vertuscht er damit meist nur sein eigentlich sehr unsicheres Selbst. Tackle wird schon immer von zahlreichen Neurosen und Psychosen geplagt. Das reicht von Stimmungsschwankungen, dem Zwang, alles mit Wahrscheinlichkeitsrechnungen darzulegen, Paranoia und Komplexen bis hin zu Schlafstörungen. Er ist ein wahrer Pedant und hält oft an Gewohnheiten, Schemata und selbst aufgestellten Regeln fest.
Er verfügt auch über die zweifelhafte Gabe, ein phänomenales Zahlen- und Fakten-Gedächtnis zu besitzen. Fast autistisch kann er sich Zahlen, Formeln, mathematische Ableitungen und Daten ohne Schwierigkeiten einprägen. Das macht seinen Alltag leider kein Stück leichter, aber ihn dafür für viele sehr wertvoll und interessant. Tackle ist leider auch schlecht im sozialen Umgang mit anderen Enten und Erpeln und scheut es eigentlich, neue Leute kennenzulernen. Würde Skyler ihn nicht regelmäßig zwingen, etwas zu unternehmen, würde Tackle seine Wohnung wohl nur zur Arbeit verlassen.
Tackle erscheint als äußerst resolut, streng, aber oft auch tranig - lächeln sieht man ihn eigentlich sehr wenig. Er wird auch gerne mal als „nerdig“ bezeichnet. Er fühlt sich anderen meist intellektuell überlegen und zeigt dies auch sehr deutlich. Er liebt es regelrecht, andere zu berichtigen und sein Wissen zu demonstrieren. Seine aber sonst verschlossene Art und sein gern angewandter Zynismus hat ihn schon seit je her zum Außenseiter und Einzelgänger gemacht, womit er aber nie wirklich ein Problem hatte.

Geschichte:
Tackle kommt aus einer sehr strengen Akademikerfamilie. Er wuchs bis zu seinem achten Lebensjahr bei seinen Eltern in einer Stadt namens Ravenwest auf. Sein Vater bezeichnete sich selbst als erfolgreicher „Wirtschaftsunternehmer“, machte aber in Wahrheit Geschäfte mit hohen Verbrecherkartellen und auch mit den Sauriern. Seine Mutter war eine angesehene Psychologin. Tackle hat eine große Schwester und einen älteren, zweieiigen Zwillingsbruder, allesamt - genau wie er selbst - hochbegabt. Sein Vater war sehr abergläubisch und glaubte seit seiner eigenen Kindheit an einen alten Familienaberglauben, der besagt, dass das dritte Kind in der Crosscut-Familie Unglück mit sich bringt. Dummerweise war Tackle dieses dritte Kind und genoss daher ein sehr abfälliges Verhalten seiner Eltern ihm gegenüber. Tackle wurde schon sehr früh in der Schwertkampfkunst Kendo und Iaidō unterrichtet, was seine Konzentration fördern sollte. Ebenfalls gab man ihm schon immer vor, dass er eines Tages, wie seine Geschwister auch, die Geschäfte seines Vaters übernehmen würde. Hierfür wurde er auch auf eine renommierte Elite-Schule geschickt, in der er gleich mehrere Klassen übersprang.
Als Tackle eines Tages von den illegalen Machenschaften seines Vaters erfuhr und sich weigerte, in dessen Fußstapfen zu treten, verstießen ihn seine Eltern kurzerhand und herzlos - wollten sich seiner sogar gewaltsam entledigen, da er zu viel wusste. Er konnte seinen Eltern nur knapp entfliehen. Seine Eltern wurden etwa ein Jahr nach diesem Vorfall verhaftet.
Glücklicherweise nahmen ihn seine beiden Tanten bei sich auf, die der Familie Crosscut schon lange den Rücken gekehrt hatten. Er zog zu ihnen und lebte in einer Vorstadt ein geregeltes, normales Leben. Er ging auf eine normale Schule und traf dort auf Skyler, der ihn während der Schulzeit zwar mehrere Male verprügelte, sich aber irgendwann mehr oder weniger mit ihm anfreundete. Während der Schulzeit baute Tackle seine eigenen Computer, begann, sich für das Hacken zu interessieren, und eignete sich mehr und mehr Wissen im Bereich Nanotechnologie an. Er machte schließlich einen Abschluss per Fernstudium in Nanotechnologie und Bionik, den er mit sechszehn mit der Zensur „summa cum laude“ abschließen konnte. Kurz darauf begann die Invasion.
Das Militär, das durch seinen Studienabschluss bereits von ihm gehört hatte, evakuierte Tackle kurzerhand, um ihn für die Entwicklung und Erforschung verschiedenster Waffen und Kampftechnologien einsetzen zu können. Tackle fristete ein Jahr lang so sein Dasein und bewies sich dort immer mehr - schon alleine deshalb, dass er sich in die feindlichen Saurier-Raumschiffe einhacken konnte. Auf einer der Militärbasen traf er durch Zufall auf Sky und dessen Team, mit denen er in die Zivilisation zurückkehrte.
Als die Invasion vorüber war, wurde ein Erpel namens Vincent LaCroix auf Tackle aufmerksam und stellte ihn in seinem Großkonzern, der hauptsächlich Waffen- und Radartechnologie produzierte, gegen ein großzügiges Gehalt an. Es stellte sich jedoch immer mehr heraus, dass LaCroix nicht nur einen Großkonzern, sondern auch einen Mafia-Clan leitete. Tackle rutschte zwangsweise in deren Kartell hinein, vor allem aber auch, weil LaCroix eine Art Vaterfigur für ihn wurde. In dieser Zeit führte Tackle unter anderem sogar Auftragsmorde für LaCroix aus. Doch als Tackle genau das eines Tages zu sehr widerstrebte und er aussteigen wollte, bezahlte er in einem daraus resultierenden Kampf mit seinem linken Augenlicht. Er baute sich als Ersatz selbst ein bionisches Auge, das er bis heute trägt.
Heute lebt Tackle im Industriegebiet der Großstadt Liberty City und arbeitet freiberuflich am Ducaine Institute of Technology als Experimentalphysiker im Bereich Nanotechnologie und Chemie. Neben dieser Tätigkeit forscht er im medizinischen Fachinstitut der Stadt im Bereich Bionik. Seine Thesen und Theorien wurden bereits in mehreren Fachzeitschriften veröffentlicht. Er nimmt auch heute noch ab und an Aufträge an, wobei er dafür bezahlt wird, entweder Programme zu schreiben oder zu hacken. Dafür muss das Geld aber entsprechend stimmen.
Er arbeitet Skys Kopfgeldjäger-Team im Hintergrund zu, indem er ihre Spuren verwischt und Polizeiakten hackt. Von Sky bekommt er hierfür einen Anteil des Kopfgeldes. Ab und an mischt er auch selbst mit, aber nur, wenn er sich von Sky dazu breitschlagen lässt.