Drake DuCaine

Anmerkung:
Nicht, dass ihr euch wundert: Ich beschreibe hier Drake in jungen Jahren, also bevor er zu dem Held wurde, von dem wir wissen, dass er es wird.



Name: Drake DuCaine

Spitznamen: Ghost, Phantom, Ice Blade (diese wurden ihm von der Presse gegeben)

Alter: 22

Größe: 215 cm

Gewicht: 113 kg

Profession: Dieb

Besonderheiten:
Der Erpel zählt zu den Albinos. Zu den genetisch auffälligsten Merkmalen zählen somit die orange-roten Augen und das weiße Gefieder. Hinzu kommt seine imposante Größe. Er ist wortkarg und trennt sich nie von seinem Mantel.

Aussehen:
Weißes Gefieder und rötliche Augen sind seine hervorstechendsten Merkmale. Doch auch seine Größe und sein ziemlich muskulöser Körperbau sind nicht minder beeindruckend. Drake hat ein breites Kreuz und ist sehr durchtrainiert. Trotz seiner beachtlichen Muskulatur wirkt er nicht plump oder langsam. Tatsächlich sind Kraft und Ausdauer seine körperlichen Stärken.

Charakter:
Drake scheint nach außen hin der perfekte Dieb zu sein, und das ist er vermutlich auch, solange es sich um Aufträge und damit auftretende Situationen handelt. Er wirkt berechnend, behält stets einen kühlen Kopf und auch in einer unübersichtlichen Situation stets den Überblic, sowie Nerven aus Stahl. Er hat einen eisernen Willen und genug Durchsetzungsvermögen, um sein Ziel unter allen Umständen zu erreichen. Das macht ihn überaus effizient, wenn es um seinen Job geht. Genau diese Art, Einbrüche durchzuziehen, ohne ins Schwitzen zu geraten, ist es, was ihn unabsichtlich zu einem Medienstar machte. Die Presse zelebriert die Einbrüche des Phantoms, das Verschwinden von Ghost, ohne auch nur eine Spur zu hinterlassen, oder die Kälte, mit der Ice Blade jeden aus dem Weg räumt, der sich in den seinen zu stellen wagt.
Tatsächlich ist nur wenig so geplant in seinem Leben wie die Aufträge, die er akribisch ausführt. Außerhalb seiner Aufträge ist er kaum widerzuerkennen - ein streitlustiger und impulsiver Erpel, der durchaus gewaltbereit ist, wenn ihm jemand nicht passt. Doch sucht er sich stets ebenbürtige Gegner. Manchmal unterschätzt er auch die Situation und muss selber ziemlich einstecken, doch dass passiert eher selten. Das liegt sicherlich auch daran, dass er nichts vom Aufgeben hält. Solange er auch nur halbwegs stehen kann, wird er weiterkämpfen.
Dieses nicht ganz zweifelsfreie Verhalten, sich mit jedem zu messen, imponiert vielen Frauen, und Drake ist niemand, der eine Gelegenheit verstreichen lässt - auch und vor allem nicht, wenn es sich um hübsche Entendamen handelt.
Diese Begegnungen sind allerdings nur von sehr kurzer Dauer. An sich ist er ein strikter Einzelgänger, ein Nomade, der niemals einen Schlafplatz zwei Nächte nacheinander aufsuchen würde. Sicherlich, er wird polizeilich gesucht, aber Drake übertreibt es. Für ihn gibt es keinen sicheren Ort. Bevor er ein Gebäude betritt, um darin zu ruhen, muss er mindestens zwei unabhängige Fluchtwege gefunden haben, oder er zieht weiter, bis eine Übernachtungsmöglichkeit diese Kriterien erfüllt. Notfalls greift er auf einen Wagen zurück, der ihm angemessen erscheint, und wird diesen an einen für ihn angemessenen Ort bringen, um sich Ruhe zu gönnen. Doch auch diesen wird er nur so lange benutzen, bis der Tank leer ist, und dann seine Spuren verwischen.
Dies kann er sich nur erlauben, weil er unglaublich genügsam ist. Er trägt nicht mehr bei sich als das Nötigste. Alles, was ihm nötig erscheint, beschafft er sich je nach Bedarf. Einzig seinen dunkelroten, bodenlangen Mantel gibt er nicht her, ebenso wenig wie sein Schwert.
Das ständige Umherziehen macht ihn schwer auffindbar, doch auch sein genereller Boykott von Technik tut sein Übriges hinzu. Dem einzigen, dem er über den Weg traut, sind Zeitungen oder Bücher. Allem anderen unterstellt er, manipulierbar und anzapfbar zu sein - eine Einstellung, mit der er sicherlich nicht ganz Unrecht hat.

Waffen/Kampfstil:
Hier muss man in zwei Kategorien unterteilen: Faustkampf Schwertkampf.
Drake hat keinen festen oder einzuordnenden Kampfstil. Es ist eine Mischung aus allem, was man auf der Straße eben so lernen kann. Sicherlich erkennt man einzelne Elemente aus dem Boxen oder Kickboxen wieder, ab und an sogar Schläge, die von japanischen Kampftechniken inspiriert wurden, doch mischt er alles auf eine ganz eigene Art zusammen, was bei ihm einen sehr intuitiven und angriffsorientieren Stil formt.
Sein europäisches Langschwert führt er zwar generell bei sich, dieses kommt aber ausschließlich bei Aufträgen zum Einsatz. Der Vorteil dabei ist, dass nicht nur die Klinge, sondern auch Parierstange und Pommel als zusätzliche Stoß- und Schlagelemente benutzt werden können. Außerdem hat es im Gegensatz zu der japanischen Schwertvariante (dem Katana) mehr Gewicht und zwei scharfe Klingenseiten.
Sein Schwert hat überdies die Besonderheit, dass die Klinge sich in der Mitte der Länge nach ein Stück weit aufspalten kann. Diese Lücke kann dann mit Starkstrom wieder geschlossen werden, sodass die Klinge verbreitert wird und eine hochgefährliche Kombination aus Stahl und Strom entsteht.
Schusswaffen setzt er nur im Notfall ein, da sie in seinen Augen einen Kampf ungleich machen und man seinen Gegnerso nicht mehr zu respektieren weiß.

Geschichte:
So wie bei seinen Aufträgen, so hat er auch in Bezug auf seine Geschichte die Spuren perfekt verwischt. Nichts deutet auf eine Vergangenheit hin. Er tauchte einfach eines Tages aus dem Nichts auf, führte seinen Diebstahl durch und verschwand ins Nichts bis zum nächsten Auftrag. Die Vermutung liegt nahe, dass Drake von Stadt zu Stadt reist und so lange bleibt, bis es ihn weiterzieht. Aber nichts konnte hinsichtlich dieser Vermutung bislang bestätigt werden.
Seine Art zu kämpfen weist darauf hin, dass er dies hauptsächlich auf der Straße gelernt hat. Woher er aber gelernt hat, mit dem Schwert umzugehen und woher er seine Waffe bekommen hat, ist nach wie vor ein Rätsel.
Da er soziale Kontakte weitgehend meidet und keine Bindungen eingeht, ist es schwer bis unmöglich Personen zu finden, die ihn kennen. Nur seine Ausflüge in Kneipen, wo er gerne Schlägereien anzettelt und mitmischt oder seine kurze Bekanntschaften mit Frauen, machen ihn einen Augenblick greifbar, bevor er wieder im Nichts verschwindet.
Aus diesem Grund ranken sich immer neue Geschichten um seine Vergangenheit, die die Presse ihm andichtet, und doch weiß vermutlich nur er selber, was in seiner Vergangenheit wirklich geschah ... vermutlich...